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Weinroulette

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Österreich

Der Außerirdische

Meine ältere Schwester feierte jüngst einen runden Geburstag und der Rest der Familie hatte sich überlegt in diesem Zusammenhang einige Anekdoten aus der gemeinsamen Kindheit bzw. Jugend zum Besten zu geben. Das war eine sehr nette Gelegenheit in Erinnerungen zu schwelgen und viele Geschichten haben mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Dabei ist mir auch eingefallen, dass der erste Kinofilm meiner Schwester „E.T. Der Außerirdische“ war. Den Film hatte sie damals mit meinem Bruder gesehen. Beide sind 9 bzw. 8 Jahre älter als ich, was insoferne bemerkenswert ist, weil es auch der erste Kinofilm meiner Frau war (die nominell 29 Jahre alt ist, aber inoffiziell so alt ist wie ich, also deutlich jünger als meine Geschwister) und ich den Film erst viel später im Fernsehen zum ersten Mal gesehen habe. Das ist wohl ein klassisches Land-Stadt Gefälle. Es wäre für mich als 6 Jähriger undenkbar gewesen ins Kino zu gehen, aber in der großen Stadt war das offenbar normal.

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…das verschiebe nicht auf morgen!

Der zweite Teil (hier ist Teil 1) unseres Wochenendes in der Wachau begann zunächst etwas getrübt. Zum einen waren es Wolken am Himmel, die die grünen Hänge rund um die Ruine Aggstein verhängten und auch die Burg selber etwas gespenstisch wirken ließen. Zum anderen gab es auch das anstehende Freundschaftspiel der österreichischen Nationalmannschaft gegen unsere Lieblingsnachbarn aus Deutschland. Jeder der mich kennt, weiß, dass an so einem Tag Ausnahmezustand herrscht. Weiterlesen „…das verschiebe nicht auf morgen!“

Was Du heute kannst entkorken…

Ist er vielleicht gar trocken geworden?“ werden sich wohl einige der (weniger) geneigten Leser gedacht haben, nachdem ich seit einem Monat hier nichts mehr gepostet habe. Ich kann alle beruhigen und versichern, dass ich nach wie vor dem vergorenen Rebensaft sehr zugeneigt bin. In den letzten Wochen (und leider auch noch in den nächsten) hält mich aber die Arbeit (ja, ich verdiene hiermit nämlich tatsächlich nicht meinen Lebensunterhalt) ziemlich auf Trab und meine geistigen Kapazitäten sind leider offensichtlich nicht so ausgeprägt, dass es darüber hinaus für (mehr oder weniger) lustige Weinroulette-Beiträge reicht. Man könnte auch sagen, dass mich die Muse nicht wirklich geküsst hat.
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„Alles eingepackt Schatz?“

Wir waren im steirischen Lachtal fünf Tage Skifahren. Nicht allein, sondern mit meinen Schwestern samt Familien und nicht etwa in einem Hotel, sondern in einem Apartement mit Selbstversorgung, also all exclusive! Nach einigen Diskussionen im Vorfeld, wer denn was mitnehmen würde, waren wir uns aber recht schnell einig: meine Schwestern kümmern sich ums Essen und wir nehmen Wein mit, und sonst nichts. Weiterlesen „„Alles eingepackt Schatz?““

Machen Gläser Wein?

Jeder kennt das berühmte Sprichtwort: Kleider machen Leute. Dieses geht auf eine Novelle des Schweizer Dichters Gottfried Keller zurück, in der der arme Protagonist Wenzel (ein Schneider) aufgrund seiner feinen – selbstgeschneiderten – Kleidung als Adeliger angesehen wird. Rasch fliegt dem Wenzel das Herz einer gesellschaftlich hoch angesehenen Dame entgegen. Es kommt natürlich wie es kommen muss. Der „Schwindel“ fliegt auf. Dennoch wird am Ende alles gut. Er bekommt seine Herzdame, wird schlussendlich auch in die „Oberen 10.000“ aufgenommen und der Titel der Erzählung wird wahr. Weiterlesen „Machen Gläser Wein?“

Altjahressplitter & Neujahresvorsätze

Die Zeit zwischen den Weihnachtsfeiertagen ist wahrlich kein Kindergeburtstag und sicher nichts für Asketen. Ein kulinarisches Gemetzel, bis die Leber schreit. Alles beginnt ja schon mit dem Weihnachtsabend, wo man meist aufs Ganze geht und üblicherweise kein Auge und kein Glas trocken bleibt. Das gnadenlose, äh gnadenbringende Gelage wird dann mit diversen Besuchen bei Verwandten prolongiert. Die wollen sich nämlich auch keine Blöße geben und fahren mit Lachs, Hirsch, Gansl & Co auf. Von den Keksen und Torten mal ganz abgesehen. Die stille Zeit wird dann noch garniert mit einem Besuch von Freunden, wo man sich auch nicht lumpen lässt und ein Kuh auf die Herdplatte führt. Enden tut das dann zumeist mit einem intensiven Silvesterabend, dem Tag danach und dem Gedanken: Nie wieder! Ab jetzt wird alles anders und überhaupt…. Weiterlesen „Altjahressplitter & Neujahresvorsätze“

Monumental

Am Freitagabend war es mal wieder so weit. Gute Freunde (die hier auch schon für den einen oder anderen Beitrag mitverantwortlich waren) waren wiedereinmal auf Wien-Besuch und wir haben sie natürlich getroffen. Für mich ist das immer ein Fest, da beide ziemlich hedonistisch veranlagt sind und gegen ein großartiges Steak und feinen Wein wirklich nichts einzuwenden haben. Ganz im Gegenteil. Weiterlesen „Monumental“

Anarchy in 1030

Was fällt Männern ein, wenn sie einige Tage von ihren Frauen (wie es letztes Wochenende mir ergangen ist) getrennt sind. Richtig, nix Gescheites! Bevor der geneigte Leser jetzt aber seine schmutzige Phantasie anwirft, kann ich gleich vorweg schicken, dass nur eine Frau (nämlich die Chefin!) nicht da war. Die Oberchefin (wird im Mai drei Jahre alt) war eh bei mir zuhause und hat mich ordentlich in Beschlag genommen. Aber auch die Oberchefin muss irgendwann ins Bett und dann ist die Bude sturmfrei und ich bin der alleinige Herr über die Fernbedienung und die Wohnung. Anarchy in Wien Landstraße!!! Weiterlesen „Anarchy in 1030“

Hattrick

Fußball ist eine meiner großen Leidenschaften. Wobei hier – als Österreicher und als Fan von Rapid Wien – die Betonung sicher auf Leiden zu legen ist. Egal, ich fröne diesem Sport seit Jahrzehnten, aktiv und vor allem passiv. Auf dem Platz bin ich eine Schande. Viel zu groß, ungelenk und völlig frei von jeglichem Talent. Die vielen Stunden, Tage und Wochen die ich den Profis dieser Welt auf die Beine geschaut habe, haben sich in keinster Weise auf mein Können ausgewirkt. Ähnlich verhält es sich beim Tennis, und – wenn man meiner Frau Glauben schenken darf – dann hat sich auch das viele Formel 1 schauen nicht im Entferntesten positiv auf mein Auto-Fahrverhalten ausgewirkt. Weiterlesen „Hattrick“

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