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Burgenland

Der Außerirdische

Meine ältere Schwester feierte jüngst einen runden Geburstag und der Rest der Familie hatte sich überlegt in diesem Zusammenhang einige Anekdoten aus der gemeinsamen Kindheit bzw. Jugend zum Besten zu geben. Das war eine sehr nette Gelegenheit in Erinnerungen zu schwelgen und viele Geschichten haben mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Dabei ist mir auch eingefallen, dass der erste Kinofilm meiner Schwester „E.T. Der Außerirdische“ war. Den Film hatte sie damals mit meinem Bruder gesehen. Beide sind 9 bzw. 8 Jahre älter als ich, was insoferne bemerkenswert ist, weil es auch der erste Kinofilm meiner Frau war (die nominell 29 Jahre alt ist, aber inoffiziell so alt ist wie ich, also deutlich jünger als meine Geschwister) und ich den Film erst viel später im Fernsehen zum ersten Mal gesehen habe. Das ist wohl ein klassisches Land-Stadt Gefälle. Es wäre für mich als 6 Jähriger undenkbar gewesen ins Kino zu gehen, aber in der großen Stadt war das offenbar normal.

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Y2K

Was war das damals für eine Aufregung!? Am Ende des letzten Jahrtausends ist man ziemlich fix davon ausgegangen, dass das neue Jahrtausend mit einer Katastrophe beginnen würde. Szenarien apokalyptischen Ausmaßes wurden vorhergesagt. Grund für diese Katastrophenvorhersagen war der – vermeintlich komplizierte – Datumssprung von 1999 auf 2000, bei dem man nicht genau wusste wie die Computersysteme dieser Welt damit umgehen würden und was passieren würde, wenn plötzlich nichts mehr geht. Weiterlesen „Y2K“

David und sein Goliath

2009 war ein Bomben Weinjahr in Österreich – vor allem für die Rotweine. „Schuld“ daran war – nach einem bereits sehr guten Sommer – in erster Linie ein grandioser Altweibersommer, der von Anfang September bis Mitte Oktober mit herrlichem Wetter und sehr warmen Temperaturen den Saft in den Beeren auf natürliche Weise konzentrieren ließ. Weine mit viel Struktur, Charakter und Reife waren das Ergebnis. Unabhängig davon, ist mir der Sommer 09 auch deswegen in allerbester Erinnerung, da ich nach 11 Jahren den Job bei meiner alten Firma quittiert und bis zur neuen Aufgabe zwei Monate „daheim“ verbracht habe. Große Ferien, quasi. Meine Frau war ebenfalls gerade am Jobwechseln und so war das gemeinsam mit dem schönen Wetter natürlich ein Traum, aber auch eine andere Geschichte. Weiterlesen „David und sein Goliath“

Da schmeckst die Natur pur

Obwohl ich ja ursprünglich aus einer ländlichen Gegend komme, war mir bisher der Begriff „Hornmist“ völlig unbekannt. Das mag daran liegen, dass ich die malerischen Hügel des Mostviertels (wo man am Wochenende – dem Nachbarn sei Dank – immer diesen netten Gülleduft in der Nase hatte) vor 20 Jahren verlassen habe und man in meiner Kindheit noch wenig zimperlich mit den Errungenschaften der chemischen Industrie umgegangen ist. (Damals hat man noch die Gülle auf von Kunstdünger weiß gefärbte Wiesen ausgeführt). Bio war damals gar nix, geschmeckt hat es ehrlich gesagt trotzdem.
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Ein Wochenende mit den „rennersistas“

Ich habe hier auf Weinroulette ja kürzlich eine neue Rubrik „Winzerinnen“ eingeführt und gleich mit einer Recherche über mögliche Verkostungs-Kandidatinnen begonnen. Das war wirklich nicht schwer, da derzeit das Thema in allen Fachmedien (sicher wegen meinem Beitrag im Sommer ;-)) sehr populär ist. Ich habe einige Winzerinnen kontaktiert und wohl aufgrund der Lesezeit recht wenig bzw. sehr schleppend Rückmeldung bekommen. Nicht so von den Rennersistas, mit denen ich dann irgendwie das letzte Wochenende verbracht habe. Weiterlesen „Ein Wochenende mit den „rennersistas““

Eisenberg wants you!

Der burgenländische Eisenberg ist aus der österreichischen Weinwelt nicht wegzudenken. Mit dem Eisenberg untrennbar verbunden ist Uwe Schiefer, der diesen in den letzten zwei Jahrzehnten in mühsamer Arbeit nicht nur langsam revitalisiert und neu bepflanzt, sondern eben wieder zu einer Institution gemacht hat. Dennoch gibt es dort nach wie vor sehr viele verwaiste und ungenützte Rebflächen. Weiterlesen „Eisenberg wants you!“

Heimat großer Töchter

Trotz intensiver Recherchen konnte ich leider keine Aufstellung über das Verhältnis Winzerinnen : Winzer in Österreich finden. Meine Erfahrung und mein Gefühl sagt mir, dass es wohl irgendwo bei 1 : 10 sein muss (oder noch niedriger, aus der Sicht der Damen). Weinbau ist Männersache! Frauen kommen hauptsächlich als Weinköniginnen oder – halbnackt – in diesen unsäglichen Jung-Winzerinnen-Kalendern vor. Furchtbar, und auch ein Armutszeugnis im emanzipierten 21. Jahrhundert. Weiterlesen „Heimat großer Töchter“

Oldies, but Goldies

Meine wunderbare Verkostungsreise quer durch das österreichische Legendenpaket hat am Wochenende ihren würdigen Abschluss mit einem „Ried Kart Cabernet Sauvignon 1990“ und einem „Vulcano 1991“ – beide von Hans Igler – gefunden. Insgesamt zehn legendäre Weine der renommiertesten burgenländischen Winzer aus den Jahrgängen 1989 bis 1995 sind mir – von einer sehr netten Dame aus Deutschkreutz – über willhaben.at in den Schoss gefallen. Weiterlesen „Oldies, but Goldies“

Zutiefst österreichisch

Die Europameisterschaft ist geschlagen. 51 Partien wurden insgesamt gespielt, und es gibt einen – mehr oder weniger – würdigen Europameister. Wir hingegen haben ein zutiefst österreichisches Turnier gespielt. Vom Geheimfavoriten zum „Geh-heim Favoriten“! Leistungsträger, die komplett außer Form waren, abenteuerliche Aufstellungsvarianten, und am Ende soll dann das eine oder andere Quäntchen Glück gefehlt haben. Immerhin haben wir aber dem späteren Turniersieger ein heroisches 0-0 abgeknöpft (Haha, auch dieser Gedanke könnte österreichischer nicht sein)!  Weiterlesen „Zutiefst österreichisch“

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