Wir waren im steirischen Lachtal fünf Tage Skifahren. Nicht allein, sondern mit meinen Schwestern samt Familien und nicht etwa in einem Hotel, sondern in einem Apartement mit Selbstversorgung, also all exclusive! Nach einigen Diskussionen im Vorfeld, wer denn was mitnehmen würde, waren wir uns aber recht schnell einig: meine Schwestern kümmern sich ums Essen und wir nehmen Wein mit, und sonst nichts.

Diese Aufteilung wurde vor allem von meiner Frau sehr begrüßt, da sie keine Lust hatte einen größeren Nahrungsmitteltransport von Wien in die Steiermark vorzunehmen und – noch wichtiger – eine Chance sah, dass die überbordende Anzahl an Weinflaschen bzw. – kisten in unserer Wohnung erheblich weniger werden könnte.

Ich war natürlich genauso aufgeregt, da sich in den letzten Monaten doch einiges an Wein angesammelt hatte (eine kleine Zwischen-Inventur ergab eine noch nie dagewesene Anzahl von über 50 (Flaschen, nicht Kisten)) und es war damit eine ausgezeichnete Gelegenheit, einige meiner Schätze gemeinsam mit meinen (mehr oder weniger 😛 ) Wein-kundigen Schwagern zu verkosten.

Als Meister der Vorbereitung (meine Frau sieht das, glaub ich, anders!) habe ich mir natürlich schon in den Wochen davor Gedanken gemacht, welche Weine ich mitnehmen werde. So war der Stress am Vorabend dann nicht mehr groß (meine Frau hat sich um alles andere gekümmert und sieht das vielleicht anders!) und folgendes Weinpaket ging schlussendlich mit auf die Reise:

  • Heinrich, Gabarzina 2013
  • Claus Preisinger, Pannobile 2013
  • Muhr-van der Niepoort, Spitzerberg 2011
  • Maria Kerschbaum, XI Grande Reserve 2011
  • Markowitsch, Rosenberg 2009
  • Maria Kerschbaum, David’s Show Reserve 2009
  • Rosi Schuster, C.M.B. 2002
  • Juliana Wieder, Sempre 2002
  • Glatzer, Dornenvogel 2013
  • Weninger, Hochäcker 2014
  • Aumann, St. Laurent Reserve 2010
  • Chateau Tour du Cauze 2011
  • Dogliotti, Barolo 2013
  • Markus Altenburger, Gritschenberg 2008
  • Szigeti, Cuvée Prestige Brut

Eine durchaus illustre Runde also! Da wir auch noch einen Dekanter übrig hatten (unser 4. Dekanter, den wir in vielen Jahren niemals benutzt haben) durfte der auch noch mit auf die Reise. Meine Frau war sehr happy und hat zum Schluss nur noch die Bedingung aufgestellt, dass wir weder den Dekanter noch eine Weinflasche wieder zurück mit nach Hause nehmen. Mit einem gut gelaunten „Schatz, ich hoffe Du hast alles eingepackt!“ ging es dann los.

To be continued…..