Roséwein hat in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Aufschwung (nicht nur) in Österreich erfahren. Auch wenn man hierzulande mit den 2,5% Marktanteil (2014) noch weit hinter den knapp 10% in Deutschland liegt, tut sich – vor allem auch qualitätsmäßig – einiges. Viele Top-Winzer haben mittlerweile ganz selbstverständlich auch einen Roséwein im Angebot.

Ich persönlich habe vor einigen Jahren bei einem Urlaub auf Sizilien meine Liebe zum Roséwein entdeckt. Üblicherweise sind meine Frau und ich im Urlaub eher Rotweintrinker (was in erster Linie an meiner Frau liegt, da ich ja ein „begnadeter“ Allestrinker bin) aber bei den warmen Temperaturen haben wir dann einmal einen Rosé probiert und waren sofort begeistert. Seither ist der „Gleichgepresste“ unser absoluter Sommer- und Terrassenwein. Weil er irgendwie das Gute von Rot und Weiß vereint, und weil er herrlich vielseitig einsetzbar ist. Als lockerer Aperitif, aber auch ganz alleine. Die etwas kräftigeren Vertreter sind auch ganz feine Speisebegleiter.

Das haben – wie die steigenden Marktanteile beweisen – aber nicht nur wir für uns so entdeckt, und so wird der Boom des Roséweins bestimmt weiter anhalten.

Passend zur Jahreszeit (endlich Frühling!!) ist mir nun, wenige Tage vor Ostern, ein rosa „Osterlamm“ der ganz besonderen Sorte ins Glas gehüpft. Im Zuge einer Einladung wurde uns ein Rosé Heideboden von Hans Schwarz aufgetischt. Mir war ja bis dato nicht bewusst, dass Hans Schwarz („The Butcher“, der mit seinen Freunden Manfred Krankl und Alois Kracher in den 1990ern ordentlich für Furore gesorgt hat und mittlerweile mit seinem Schwarz Rot sicher DEN Zweigelt in Österreich produziert) eine Zweitlinie „Heideboden“ ins LeOsterlammben gerufen hat.

Der Wein ist genauso wie man sich einen Rosé wünscht. Farblich richtiggehend pink, in der Nase herrlich nach Beeren duftend und genauso am Gaumen. Frisch, fruchtig und saftig, unterlegt mit guter Säure lässt der Wein den sehnlichen Wunsch nach einem lauen Sommerabend (beinahe) wahr werden!

Zufällig habe ich am nächsten Tag das neue Falstaff Heft durchgeblättert und da ist mir das rosa Lamm wieder untergekommen. Die 89 Punkte haben mich gar nicht verwundert, dafür jedoch der Preis. Der Wein ist beim Hofer (für den Hans Schwarz unter dem Label Heideboden Weine produziert) um wohlfeile EUR 3,90 erhältlich. Ein super Preis-Leistungs-Verhältnis dafür, dass man sich damit ein Stück Sommer ins Haus holen kann.

 

 

 

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