Seit Wochen werden in den Supermärkten schon gruselige Süßigkeiten für den kommenden „Halloween-Spaß“ angeboten, und am Samstag Abend ist es dann auch wieder soweit: überall leuchtende Kürbisse, und unzählige verkleidete kleine Gfraster, die unterwegs sind und gruseliges Unheil stiften, wenn man sie nicht mit einer Monster-Portion Zucker verwöhnt! Inline-Bild 2

Eigentlich wäre es ja nur fair, diese kleinen (Quäl-)Geister so richtig mit Süßigkeiten abzufüllen. Immerhin sollten die Eltern dieser Kinder mit den ordentlich aufgezuckerten Früchten ihrer Lenden auch ihre schreckliche Freude haben!

Dieser Spuk geht aber heuer komplett an mir vorbei. Noch! Denn wie der geneigte Leser auf dem Bild unschwer erkennen kann, gibt es heuer in Weinroulettehausen auch schon einen geschnitzten Kürbis. Mehr allerdings noch nicht, da der Nachwuchs noch zu klein ist fürs Unheil stiften. Naja, zumindest im Zusammenhang mit Halloween…

Von dem her wird es also bei uns auch keine Süßigkeiten für läutende Kinder geben und wir werden das „Saure“ über uns ergehen lassen müssen. Aus diesem Grunde hat der Autor dieses Blogs seine angespannten pre-Halloween-Nerven sicherheitshalber schon vorab mit etwas Süßem beruhigt. Einer Traminer Spätlese 2011 aus dem Hause Lentsch. Der letzte Flasche aus dem „Kanadischen Schmetterlingspaket“ (Link).

Eigentlich sind süße Weine im 0,75er Gebinde gar nicht so meins, und ich würde – ehrlich gesagt – so eine Flasche im Fachhandel auch nicht erwerben. Ein Fehler, eigentlich. Vom Falstaff-Magazin völlig zu Recht mit 90 Punkten versehen, macht diese Spätlese richtig was her. Feiner Duft und toller Geschmack, und in keinster Weise zum Fürchten!

Einsatz: 3€
Gewinn: 1-3, das hat wirklich viel Spaß gemacht