Mein kleines Internet Projekt ist nun einige Wochen alt und mit dem vierten Garagenwein schließe ich – sogar mit etwas Stolz – nun eine erste Phase ab, die schon jetzt meinen Horizont erweitert hat.

Ich gestehe, dass ich beim Thema Wein etwas vorurteilsbehaftet bin. Und wenn ich schon so offen schreibe, kann ich auch gleich zugeben, dass ich NIEMALS einen fünf Jahre alten Zweigelt aus dem Weinviertel, von einem mir völlig unbekannten Winzer, mit einem mich nicht ansprechenden Etikett aus einem nur durchschnittlichen Jahrgang, gekauft hätte.

Niemals!! Bis zum Start dieses Wein-Blogs!

Im Garagenpaket war der Tesch natürlich das große Highlight, aber auch die beiden „Reifen-Weine“ haben mein Interesse geweckt. Der Zweigelt 2010 vom Weingut Schrejma war halt irgendwie dabei und genauso waren meine Erwartungen. Ich hatte keine große Lust ihn zu öffnen und habe mich schon gefragt, was ich denn da wohl groß berichten werde können.

Der Wein war nicht schlecht, nein, er war sogar gut! Natürlich nicht in der Liga des Tesch Blaufränkisch, aber dennoch wirklich schön zu trinken! Vor allem war ich überrascht, dass der Zweigelt – trotz eines leichten Alterstons – dennoch so kräftig und fruchtig war. Somit wurde mir gestern Abend zum einen vor Augen geführt, dass meine Vorurteile Blödsinn sind, aber zum anderen auch, welche Breite es mittlerweile beim Österreichischen Rotwein gibt. Liebes Weingut Schrejma und alle anderen Winzer, die bisher Opfer meines Vorurteils wurden: Ich gelobe hiermit feierlich Besserung!

Einsatz: 1,25€
Gewinn: 1-2, Das Risiko wurde mit doppeltem Gewinn & Trinkspaß belohnt

Werbeanzeigen